Basler Hochzeitsglück im Regen

Welche Braut macht sich nicht Sorgen wegen dem Wetter? Egal in welcher Jahreszeit man heiratet – das Wetter kann in unseren Breitengraden immer wechselhaft sein. So war es auch an einem Junitag in diesem Sommer. Das Brautpaar Sidonie und Patrick hatten eine Trauung im Garten der Villa Wenkenhof in Riehen geplant. Der Tag hatte sonnig begonnen aber von einem Moment auf den anderen hatte der Wettergott seine Meinung geändert und es richtig regnen lassen. Die Hochzeitsfotografin Céline Mastel hat entsprechend sonnige Momente und anschliessend das „Hochzeitsglück im Regen“ in ihren Bildern festgehalten…

 

Fotograf: Céline Mastel Photography www.celinemastelphotography.com

Brautkleid: Dolce Vita Lörrach (http://www.brautmode-dolcevita.de/)

Schuhe: La Redoute (http://www.laredoute.ch/)

Bräutigam: Hugo Boss

Ringe: Selber designt im Trauringzentrum Freiburg

Haare: Rahel von Trust Inn (trustinn.ch)

Make-up: ANISHA STEBLER MAKE-UP COSMETIC (https://anishastebler.wordpress.com/)

Floristin: Eine Freundin der Familie

Location: Villa Wenkenhof, Riehen (www.wenkenhof.ch/)

Catering: Bad Bubendorf (www.badbubendorf.ch/)

Papeterie: selfmade (Grafikdesign by Sidonie)

Zeremonienmeister: Ein Freund der Familie

 

Welches war der schönste Moment für Euch am Hochzeitstag? 

Dies war der Moment als wir uns beim First Look zum ersten Mal im Anzug und Hochzeitskleid sahen. Dieser Moment war unbeschreiblich schön. Es war die Ruhe vor dem Sturm. Wir konnten das Aufeinandertreffen bei einem Waldeingang in voller Ruhe und (beinahe) Zweisamkeit geniessen. Es nahm uns die Nervosität vor der Zeremonie und wir haben zusätzlich tolle Bilder erhalten (als das Wetter noch wunderschön war).

Ein weiterer schöner Moment war unser Hochzeitstanz spät am Abend auf der Terrasse der Villa. Unsere Freunde und Familienmitglieder haben sich im Kreise um uns versammelt und haben grosse Wunderkerzen angezündet.

Welcher Moment war am schlimmsten bei der Hochzeitsplanung und was ratet Ihr zukünftigen Brautpaaren? 

Als wir erfahren haben, dass eine Schwester von Patrick, aufgrund einer wichtigen Abschlussprüfung, an der Zeremonie nicht dabei sein konnte. Doppelt traurig war es, weil geplant war, dass sie für uns an der Zeremonie singen soll. Sie ist eine leidenschaftliche und sehr talentierte Sängerin und wir wussten von Anfang an, dass sie an unserer Hochzeit singen soll. Diesen Zwischenfall konnten wir nicht vorhersehen. Wir waren sehr traurig und am liebsten wollten wir die Hochzeit auf einen anderen Tag verschieben. Leider war das 4 Monate vor der Hochzeit nicht mehr möglich. Eine Ersatzband haben wir gefunden, doch den Platz von der Schwester konnte niemand ersetzen. Trotzdem haben wir versucht das Beste daraus zu machen. Sie hatte  am Abend doch noch einen kleinen ungeplanten Einsatz, was uns dann umso mehr gefreut hat. So raten wir den zukünftigen Brautpaaren während der Hochzeitsplanung immer gefasst zu sein, dass trotz 100% durchdachter Planung immer etwas kommen kann, was man nicht beeinflussen kann. Sich aber nicht zu fest daran zu ärgern sondern sich einfach weiterhin auf den Tag zu freuen.

Welchen DIY-Tipp könnt Ihr unseren Lesern geben?

Für die 5 Brautjungfern und die Trauzeugin haben wir Papiertüten mit nützlichen Sachen für den Hochzeittag (Deo, Handcreme, Kaugummi, Getränke etc.) gefüllt. Als Highlight haben wir für Sie ein Armbändchen gebastelt. Diese haben wir in eine süsse Box gelegt und mit einem Spruch ergänzt. Jede dieser Box wurde mit dem jeweiligen Namen beschriftet. Die Freude war riesig und die Mädels konnten nicht glauben, dass die Armbänder alle in Handarbeit angefertigt wurden. Die Vorlage war ein Bild von Pinterest. Wir wollten die Armbänder aber nicht auf Etsy bestellen sondern selber basteln. Alle Teile dafür haben wir in einem Bastelladen gefunden (Lederband, je ein Stein, Verschluss, Kartonboxen, Papier und Tüten). Die Meisten haben die Kette gleich angezogen und sie den ganzen Tag getragen.

Ausserdem hat jede von Ihnen einen personalisierten Kleiderbügel erhalten. Dieser war in kürzester Zeit mit ihrem Namen beschriftet und kann nach der Hochzeit super weiterhin verwendet werden.

Was würdet Ihr wieder so machen?

Die Anzahl der Gäste in einem überschaubaren Mass halten. Am Hochzeitstag erlebt man so viel verschiedenes und es wird so viele tolle Momente geben. Je mehr Leute dabei sind, desto mehr gibt es zu sehen, desto mehr Leute werden dem Brautpaar gratulieren. Wir haben uns dazu entschieden, für unsere Arbeitsfreunde separate Aperos zu organisieren. So waren am Hochzeitstag nur unsere engste Freunde und Familienmitglieder dabei, die wir dann umso mehr genossen haben.

Und was nicht mehr oder ändern? 

Wir haben beschlossen, dass unsere Fotografin Celine Mastel nur bis zum Beginn des Abendprogramms dabei sein soll. Wir wollten nicht, dass in der kleinen und familiären Runde noch jemand dazu stosst. Im Nachhinein hätten wir uns gewünscht sie wäre dabei gewesen. Wir haben zwar einzelne Bilder vom Abend, aber davon kann man nicht genug haben. Es sind die Erinnerungen die man noch Jahre danach zur Verfügung hat. Ausserdem muss man sich keine Gedanken machen, weil man das Fotografieren einer professionellen aussenstehenden Person abgeben kann.

 

Vielen Dank liebe Sidonie & Patrick für Eure offenen und sehr hilfreiche Antworten. Dir Céline wünschen wir weiterhin viel Erfolg beim Fotografieren und sind jetzt schon gespannt auf Deine Reiseberichte.

Kategorien:
Echte Hochzeiten

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